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12 von 12 – Juni 2015

Mannomann… wo ist die Zeit geblieben? Schon der 12. Juni! Das Wetter ist wunderbar warm, deshalb wollen Herr Richtig und ich heute pünktlich Feierabend machen und dann noch eine schnelle Runde auf die Aiplspitz machen. Ich habe von einem Bekannten, der im 2. Weltkrieg in der Gegend Vieh gehütet hat, einen schönen Pfad beschrieben bekommen, den die Viehhirten früher benutzt haben. Dem muss nachgegangen werden.

IMG_8377Bevor es auf den Berg geht, haben wir noch einen Arbeitstag vor uns. In der Früh freue ich mich ersteinmal über die schönen Blumen im Garten.

IMG_8382Hurra! Feierabend! Schnell umziehen und los gehts Richtung Angelalm…

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Flotter Dreier am Feiertag – Aiplspitz, Benzingspitze und Jägerkamp

Fronleichnam und tippitoppi Wetter! Das heißt raus und rauf auf den Berg! Aus meinen Vorschlägen hat sich der Gatte eine  schöne Rundtour in unserer Homezone rausgesucht: von Aurach aus starten wir in den Aurachgraben hinein und gehen in sanfter Steigung auf einem Forstweg bergwärts. Der Weg wir allmählich schmaler und schließlich zu einem schönen Steig, der sich durch den Wald. Über den Schatten sind wir bei den Temperaturen ganz schön dankbar.

Auf ca. 1200m gabelt sich der Weg und wir nehmen die Abzweigung Richtung Aiplspitz. Der Steig wird ein bisschen ausgesetzter und steiler. Schießlich erreichen wir eine Einsattelung, wo der Steig von der Geitauer Alm heraufkommt. Von dort aus gehts leicht ausgesetzt und in leichter Kraxelei den Nordgrat der Aiplspitz hinauf. IMG_8206Nach zwei Stunden erreichen wir den Gipfel der Aiplspitz, 1759m und genießen für einen kurzen Moment die schöne Bergschau. Wir gehen den Grat Richtung Tanzeck hinab und weiter über die Benzingspitze zum Gipfel des Jägerkamp, 1746m. Hier gibts ein schnelles zweites Frühstück , garniert mit einem wunderbaren Blick auf den Schliersee.IMG_8245Wir steigen auf der Schneid entlang Richtung Jägerbauernalm und halten uns in einer Einsattelung rechts Richtung Benzingalm.IMG_8235Von dieser schön gelegenen Alm gehts Richtung Tal. Nach kurzer Zeit treffen wir auf unseren Aufstiegsweg und sind flott wieder in Aurach. Im Gasthof Mairhofer genehmigen wir uns ein leckeres Bauernhofeis und freuen uns auf eine kühle Dusche.

Schee wars!

Auf die Lacherspitz

Mannomann… schon wieder Ende Mai und kaum aufm Berg gewesen. Es wird Zeit, die Arbeiterei wieder so zu organisieren, dass sich das schleunigst ändert.Wir nutzen den Sonntag, um endlich mal wieder die Hausberge unsicher zu machen. Unsere Wahl fällt auf die Lacherspitz, weil wir dorthin direkt vm Frühstückstisch aus starten können. Wir laufen hoch auf die Hochkreuth und lassen Sigl- und Huberhof links liegen. Die letzte BOB, die in Osterhofen ankam hat schon viele Wandere ausgespuckt, die aber alle der Beschilderung Richtung Wendelstein folgen. Wir gehen den Weg weiter Richtung Peterbauernalm und biegen bei dieser bergwärts ab.IMG_8175Bei den Wendelsteinalmen treffen wir auf den Weg, der von der Hochkreuth hochkommt und es ist vorbei mit der Einsamkeit. Bis zur Kesselwand sind wir mit einigen Mitwanderern unterwegs, die aber fast alle Richtung Wendelstein abbiegen. Wir erreichen nach knapp zwei Stunden den Gipfel der Lacherspitz auf 1724m und genießen unsere Gipfelbrotzeit und das schöne Panorama mit der Blaskapelle vom Wendelstein im Hintergrund. Abwärts lassen wirs laufen und sind in ein bisserl mehr als einer Stunde wieder in Osterhofen.

12 von 12 – April 2015

Yeah… der Frühling ist da! Ich bin ja wirklich ein Winterkind und mir wirds eher zu warm, als zu kalt. Aber Mitte April darf der Winter wirklich gehen und dem Frühling Platz machen.

Findet ihr es auch so toll, wie schnell plötzlich alles blüht? Ich kann mich ja an diesem ganz besonderen, lebhaften Grün gar nicht sattsehen.

Heute war ein perfekter Tag, um dem Winter „Auf Wiedersehen“ zu sagen: bei frühlingshaften Temperaturen sind wir unsere Lieblingsrunde geradelt und hatten dabei fast immer die Hausberge im Blick, die oben noch ganz weiß sind. Es waren wunderbare Kontraste, ein ganzer Tag in den Lieblingsfarben grün, blau und weiß. Seht her:

Der morgentliche Blick vom Balkon verspricht einen tollen Sonntag.

Frühstückstisch mit Frühlingsblumen.

Wir radeln um den Schliersee herum und machen einen kleinen Zwischenstopp auf der Huabaoim.

So einladend das Bankerl auch ist, wir radeln weiter Richtung Wörnsmühl.

Grün, weiß und blau… schee!

Bei den neuen Flat Pedals habe ich mich hingegen für knalliges Rot entschieden. Ob das mein Sommer-Motto wird?

Nach gemütlichen Auf und Ab an der Leitzach entlang schauen wir im Hofcafé von der Steffi vorbei. Hier kann mans aushalten, oder?

Der Hof liegt wunderschön an der Leitzach. Die Steffi ist Konditormeisterin und macht Kuchen und Torten, die immer eine Sünde wert sind.

Heute probieren wir aber endlich mal die Pizza vom Lenz, dem Hofherrn. Absolut der Hammer! Das war nicht die letzte Pizza dort.

An der Leitzach entlang gehts wieder Richtung Homebase. Die Benzing spitze präsentiert sich noch ganz winterlich.

In diesem Abschnitt der Leitzach sieht man recht häufig kegelförmig abgenagte Bäume. Ob ich den oder die Biber mal beobachten kann?

Wieder zurück in der Landwohnung. Eine tolle Einstiegstour in die Radl-Saison.

Jetzt gehts (hoffentlich ohne Stau) zurück nach München. Ich bin gespannt auf den ersten Franken-Tatort!

Euch einen guten Wochenstart!

 

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Abseits des Trubels am Spitzingsee

Wenn die Mountainbikefraktion anklopft und Lust auf eine Wandertour hat, dann ist der Ansporn bei mir recht groß, zu zeigen, dass wandern doch eine sehr schöne Beschäftigung sein kann. Und wenns dann auch noch etwas in den Hausbergen sein darf, dann freue ich mich umso mehr.

Also einmal ins Touren-Schatzkästchen gegriffen und den Jägersteig am Spitzingsee hervorgeholt. Sonntags nach 08.00 Uhr am Spitzingsattel anzukommen stellt einen vor die fast gleichen Parkplatzprobleme, wie wochentags ab 17.00 uhr in der Münchner Innenstadt. Und die Schlange Menschen, die sich in südlicher Richtung vom Parkplatz wegbewegt, läßt die Vermutung aufkommen, dass auf der Schönfeld-Hütte Freibier ausgeschenkt wird. Wir gehen deshalb in nördlicher Richtung auf einem schmalen Pfad über die Wiesen bergan. Trotz der Regenfälle der letzten Tage ist der Pfad gut zu gehen und verschwindet bald im Wald. Über Wurzeln und ein paar kleinere Hangrutsche geht es stetig mit angenehmer Steigung bergauf. Immer mal wieder hat man eine wunderschöne Aussicht auf die gegenüber liegende Brecherspitz oder den Schliersee unten im Tal. Wie schnell so ein Weg wieder zum Pfad wird, wenn er nicht mehr gepflegt wird! Gut für uns, denn wir begegnen keinen fünf anderen Menschen, bis der Jägersteig wieder auf den markierten Wanderweg trifft, der von der Spitzingstraße heraufführt. Dieser ist aber auch sehr schön zu gehen und schon bald kommen wir aus dem Wald heraus und stehen in dem Kessel zwischen Jägerkamp und Wildem Fräulein. Das Wilde Fräulein (oder die Wilden Fräulein, je nach Karte) sparen wir uns für später auf. Wir halten uns links und gehen zur Jägerbaueralm. Die Einkehr dort lohnt sich in jedem Fall! Zwischen mehreren Hühnern, einem Schwein, einem Lama, einem Pony und einer Katze sitzt man in der Sonne und genießt einen kleinen Zwischenstopp auf dem weiteren Weg zum Jägerkamp und nimmt sich noch a bisserl Käs für die Gipfeljausn mit. Zum Jägerkamp ist es von der Alm nicht mehr weit. Über einen wunderschönen Pfad gehts hinauf zum Ziel. Spätestens dort ist es dann aber mit der Ruhe vorbei, von allen Richtungen führt ein Weg herauf. Wir sind im Chill-Modus und legen auf dem Jägerkamp die nächste Pause ein und genießen die unglaubliche Fernsicht an diesem Tag. Unter uns liegen die Schönfeld-Almen und die gleichnamige Hütte. Wir beschließen, über das Wilde Fräulein abzusteigen. Vom Wilden Fräulein führt ein sehr schmaler Pfad berab, der stellenweise recht botanisch ist und im unteren Teil vehement daran erinnert, dass es die letzte Zeit doch ziemlich nass war. Zum Glück steht vor der Schönfeld-Hütte eine Schuhputzstation :-)

Ob die Kühe da was Rituelles machen?

Auf der Schönfeld-Hütte gibts dann endlich das ersehnte Sonntags-Bierchen und das erste Stückerl Kuchen. Unsere Bitte um drei Gabeln für den Kuchen führt dazu, dass die drei Gabeln in einem Kuchenstück von astronomischen Ausmaßen stecken. Das Bierglas ist leer, der Kuchenteller schließlich auch, dafür wird die Terrasse immer voller. Also geht es weiter über den markierten Weg Richtung Spitzingsattel hinab, immer wieder mit wundervollem Blick auf den Spitzingsee. Da oben müssen auch wirklich mal die Trailschuhe Gassi geführt werden.

Das schreit doch nach einem Läufchen!

Nach einer weiteren Schlammschlacht stehen wir schon bald wieder am Auto. Der Mountainbiker ist höchst zufrieden, wir auch, und wir sind noch gut vor dem üblichen Oberland-Rückreiseverkehr. Ein perfektes spontanes Sonntagsprogramm. Schee wars!

 

P.S.: Wenn es ein erstes Stückerl Kuchen gab, gabs natürlich auch ein Zweites. Wo, verrate ich demnächst einmal.