Sonntags-Sammelsurium 27.03.2016

Die WELT verrät Tipps gegen den inneren Schweinehund. Das kommt mir im Moment gut gelegen.

Thorsten Firlus nimmt sich in der WiWo die E-Biker vor. Das könnte durchaus mal zum Thema werden. „Liebe E-Biker: Wir müssen reden!

Warum ist Rotwein eigentlich teurer als Weißwein? Dieser Frage geht das Magazin brandeins nach.
Die Krautreporter nehmen unser zunehmend kompliziertes Verhältnis zum Essen unter die Lupe. Ist Essen wirklich Religion für uns?

Ich liebe Hummus! Und Topinambur auch. In meiner Ökokiste findet sich diese Woche hoffentlich Topinambur, dann steht dieser Hummus-Variation nichts mehr im Wege.

Ich wünsche euch noch einen schönen Feiertag und eine gute Woche!

Gipfelpanorama auf dem Hehlekopf mit Hohem Ifen

Skitourentage im Kleinwalsertal

Die Planung einer Skitourenwoche war diesen Winter kein leichtes Unterfangen. Der Wetterbericht wechselte ständig, aus dem angesagten Powderalarm wurden entweder nur ein paar Flöckchen, oder es schneite schnell mal 20 cm und schmolz am nächsten Tag bei frühlingshaften 12 Grad schneller weg, als dass man die weiße Pracht auch nur fotografieren konnte. Wir warteten also ab bis kurz vor knapp und entschieden uns auf Grund der Wetter- und Niederschlagsvorhersagen für die Schwarzwasserhütte im Kleinwalsertal aka Schneeloch. Herr Richtig und ich waren 2009 schon einmal ein paar Tage auf der Hütte und hatten die Hütte und das Gebiet in guter Erinnerung. Die Hütte selber liegt nicht hoch (1651 m) und auch die Gipfel im Gebiet der Hütte beeindrucken nicht mit großer Höhe. Die Schwarzwasserhütte ist also eher ein Gebiet, in dem man eine Vormittagstour macht, und nachmittags nach einem Kaffee und einer Brotzeit nochmal aufbricht. Nach dem krankheitsbedingten Tal der Tränen und der angesichts der gerade erst überwundenen Stirnhöhlenentzündung zumindest für mich die bestmögliche Wahl, etwas hochalpines hatte der Doc mir eh strikt untersagt.Montags machten wir uns in der gewohnten Kombi bestehend aus Stephan, Boris, Herrn Richtig und mir auf den Weg von München ins Kleinwalsertal und fuhren durch übelsten Regen, im Allgäu dann durch dichten Schneefall, über teils spiegelglatte Straßen Richtung Riezlern. Tipp: wer in der Gegend von Riezlern ist, sollte unbedingt in die Cantina Vertical einkehren. Tamara, ihr Mann und das supernette Team bewirten dort mit feinstem Kaffee und leckeren Kleinigkeiten!

Wer mit dem Auto ins Schwarzwassertal fährt, sollte davor den Sparstrumpf leeren. Der Tourengeherparkplatz kostet 6,00€ pro Tag und der Automat nimmt nur Münzen.

Der Aufstieg zur Hütte verläuft auf einer gut gewalztem Weg und zieht sich recht lange ohne merklichen Höhengewinn dahin, bevor er dann kurz vor der Hütte aufsteilt. Pünktlich zum Abendessen um 18.00 Uhr waren wir auf der Hütte und haben nur schnell unsere Zimmer bezogen.

Am ersten Tag machte die Wade wieder Probleme. Die Herren zogen also ohne mich los, um Richtung Hehlekopf (Klappe die Erste) zu gehen und dort ein bisserl im dichten Nebel herumzustochern.

Der Hehlekopf wurde auch an den anderen Tagen zum Ziel der Wahl. Er war bei den Schneeverhältnissen und Lawinenwarnstufe 3 die vernünftigste Wahl und vor allem auch für mich machbar. Als Tagesabschluss haben wir nach getaner Arbeit am Hehlekopf noch das Steinmadl in Angriff genommen. Den Gipfel haben wir ausgelassen, da uns die Querung im oberen Bereich des Hanges zu unsicher erschien.

Der Wettergott hat uns eigentlich sehr gut mitgespielt. Tagsüber gab es längere Passagen mit Sonnenschein, über Nacht frischen Pulverschnee, so dass wir immer fast unverspurte Hänge vorgefunden haben.

Für meinen Gesundheitszustand und die herrschenden Schnee- und Wetterverhältnisse haben wir das Beste rausgeholt. Nur auf dem Hohen Ifen war ich wieder nicht – ich denke, das hole ich im Sommer einmal nach.

Blick auf den Hohen Ifen mit Skitourengeher
Stephan vor dem Hohen Ifen

Sonntags-Sammelsurium 20.03.2016

Der Urlaub ist kaum vorbei und ich habe wieder auf meinem Bürostuhl Platz genommen. Und schon sind auch die Rückenschmerzen wieder da. Der Mensch ist einfach nicht zum Sitzen gemacht. Bei Gräfe und Unzer gibt es „Drei Rückenübungen für jeden Tag“. Ich bin diesbezüglich leider sehr schludrig.

In der WELT geht es unter dem Titel „Nicht jeder Körper ist ein Bikini-Körper“ um die neue Bewegung „Body Positivity“. Irgendwie werden die Diskussionen um Schönheit (bzw. deren Wahrnehmung) und Körper immer abstruser.

Die Süddeutsche stellt in der Reihe „Ein Tag im Schnee“ Skigebieten in den Alpen vor. Dieses Mal war Innsbruck an der Reihe und ich frage mich einmal mehr, warum ich nicht dort studiert habe.

Tolles und inspirierendes Interview im Yoga Journal mit Dr. Ronald Steiner über Ashtanga Yoga: „Bleibt alles anders“

Bei suedtirol.info geht es in der Reihe „Was uns bewegt“ um etwas ganz Existentielles, über das wir viel zu selten nachdenken: das Atmen. Tolles Video in allerfeinstem Südtirolerisch (hach!):

Im HappyCowMagazine gibt es das Rezept für den weltbesten Masala Chai Tee. Das wird heute noch ausprobiert! Ich liebe Chai und kann mit der Plörre, die es bei den Coffeeshop-Ketten gibt so gar nichts anfangen.

Ich wünsche euch einen wunderbaren Frühlingsanfang und eine gute Woche!

Sonntags-Sammelsurium 13.03.2016

Urlaubs- und krankheitsbedingt kommt das Sonntags-Sammelsurium a bisserl später:

Eine neue Route auf die Zugspitze – klingt eigentlich unglaublich, oder? Garmischer Bergführer haben die „Eisenzeit“ durch die Zugspitz-Nordwand eröffnet. Das klingt nach einem Traumprojekt!

Die Running Yogini Maty hat Post von ihren Füßen bekommen. Lesenswert!

Sogar der Spiegel bringt jetzt schon Skitourentipps und verspricht „Hochgefühle in den Alpen“. Ob es dieses Jahr wieder mal was mit einer Skihochtour wird?

Mit Justus, Peter und Bob bin ich aufgewachsen. Die drei Detektive haben nun den Deutschen Hörbuchpreis für ihr Lebenwerk erhalten. Verdient, wie ich finde. Und lustig, mal zu sehen, wie die Person hinter der Stimme ausschaut. Welche war denn eure Lieblingsfolge?

Bei totalwomenscycling.de gibt es einen tollen Überblick über Fahrrad-Rucksäcke für Frauen. Bisher fahre ich mit meinem (Unisex) Evoc noch ganz gut. Wenn es ein neuer sein soll, dann schaue ich aber bestimmt nochmal hier nach.

Die WELT wirft einen kritischen Blick auf die omnipräsenten Superfoods Chia und Quinoa.

Hana von nirvanacakery.com bäckt glutrenfreie und vegane Bananen-Blaubeer-Muffins, die ich bestimmt demnächst nachbacken werden. Nomnomnom!

Euch eine gute Woche und bleibt gesund!

Sonntags Sammelsurium 21.02.2016

Ein bisserl Glück schadet doch nie, oder? Wo München Glück bringt verrät die SZ. Wenns grad schon keinen Sport für mich gibt, dann wenigstens einen Stadtspaziergang.

Die supersympathische Bergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner verrät der FAZ kulinarische Highlights beim Höhenbergsteigen. Dass wir eine gemeinsame Vorliebe für Dinkel-Butterkekse haben, weiß ich schon seit einem Vortrag von ihr.

Die „Seven Ambit Hacks for Skiers“ von Suunto werde ich noch ausprobieren, bevor der Urlaub beginnt. Vielleicht finden wir ja doch noch Schnee?

Sport hilft! Auch bei schlimmen Krankheiten wie zum Beispiel Krebs. Schön, dass nun auch die Krankenkassen den vielen Untersuchungen, die in diese Richtung weisen, Gehör schenken. Interessanter Artikel in der WELT.

Ein Artikel auf yogawerkstatt.at hat mir endgültig Lust gemacht, einmal eine Mysore-Stunde in meiner Lieblings-Yogaschule zu besuchen.

Ganz unrecht hat der Harry G ja nicht, wenn er über Freerider redet:

Der pinke Rote Bete Hummus von Miri macht nicht nur farblich was her und muss unbedingt in meine Brotzeitdose.

Ich freue mich jetzt auf den Besuch von Schwester, Schwager und Neffen und wünsche euch eine tolle Woche!