Urbanes

Kurztrip Graz / Steiermark

Die Schwiegereltern feiern Goldene Hochzeit, Zeit für den schon lange anstehenden Besuch in der Heimat von Herrn Richtig. 50 Jahre verheiratet… der Wahnsinn, oder? In der Früh gehts los von Bayrischzell aus Richtung Steiermark. Mir graust es schon vor dem elendigen Gegurke, Auto fahren (auch als Beifahrer) ist einfach nichts für mich und schon gar nichts für meinen Rücken. Aber wat mut, dat mut.

Der hohe Feiertag wird mit einer Hochzeitstorte gefeiert und am Abend gehts in den Buschenschank. Jausenplatte, Käferbohnensalat, aufgspritzer Most und leckerer Wein lassen mein Herz höher schlagen… kulinarisch haben sie es halt echt drauf, die Österreicher.

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Wir fahren weiter nach Graz, wo wir uns im Hotel Daniel direkt am Haupbahnhof eingemietet haben und fallen ins Bett. Am nächsten Tag frühstücken wir gemütlich und bummeln dann durch die wunderschöne steirische Landeshauptstadt.IMG_8077

Kaffee im tribeka… sehr zu empfehlen und direkt an der Mur.IMG_7958Ein Eis beim Eis Greissler darf nicht fehlen. Insgesamt werde ich dieser wunderbaren Eisdiele drei Besuche abstatten. Es ist einfach zu lecker!IMG_8071Auf der Dachterrasse von Kastner&Öhler gehts mit Kaffee weiter. Wieder einmal fällt mir auf, dass unsere österreichischen Nachbarn ein sehr entspanntes Verhältnis zu neuen Ernährungstrends haben und diese immer recht schnell auf den Karten in der Gastronomie auftauchen. Wer nach ausgiebigem Shopping eine Kleinigkeit essen will oder einfach einen Kaffee trinken möchte, sollte dieser schönne Terrasse mit Schloßbergblick auf jeden Fall einen Besuch abstatten.IMG_8072Abends gehen wir mit dem Nachwuchs des Gatten ins Univiertel zum Thomawirt essen. Auch der ist auf jeden Fall eine echte Empfehlung und das Essen dort einfach, aber sehr lecker und recht günstig.

Den nächsten Tag beginne ich mit einem kleinen Lauf auf den Grazer Schloßberg.Herrlich, so ganz in der Früh… bis auf ein paar andere Läufer bin ich ganz alleine, wo sonst hordenweise die Touristen anzutreffen sind.IMG_7936

Nach der kurzen Runde hole ich mier nochmal einen Kaffee im tribeka und freue mich auf das tolle Frühstück im Daniel.IMG_7955

Nach dem Frühstück checken wir aus und fahren nochmal kurz bei den Schwiegereltern vorbei. Zum Glück sind wir im August auf eine Hochzeit in Graz eingeladen, so dass wir bald wiederkommen können.IMG_7960

Veganes Bananenbrot

Warum eigentlich „berghungrig“? Zum einen natürlich, weil ich nicht genug von den Bergen bekommen kann. Ich bin einfach zu gerne draußen und schau die Berge an oder – im Idealfall- von einem Berg runter. Zum anderen aber, weil ich mich einfach unglaublich gerne und auch ziemlich oft (Herr Richtig meint „dauernd“) mit dem Thema Essen beschäftige. Ich denke gerne daran und noch lieber tue ich es :-) Berge triggern den Teil in meinem Gehirn, der für die Kulinarik zuständig ist, sofort an. Es ist wirklich ein Reflex bei mir… ich sehe einen Berg und habe Hunger. Egal, wie groß das Müsli am Münchner Frühstückstisch war: Sobald sich die Berge am Horizont erheben, könnte ich schon wieder essen. Auch beruflich muss, nein, darf ich mich mit kulinarischen Themen auseinandersetzen. Dadurch beherrsche ich das Handwerkliche in der Küche recht gut. Das führt unweigerlich dazu, dass ich schlechtes Essen komplett abartig finde. Bitte nicht falsch verstehen… ich brauche weder exotische Zutaten, noch irgendeine hochmoderne Chi-Chi-irgendwas-Kitchen. Für a gscheits Hüttenessen lass ich jedes 5-Gang-Menü stehen. Ich finde es aber unsäglich schade, wenn man Lebensmittel nicht mit dem gebührenden Respekt behandelt und/oder bis zur Unkenntlichkeit weiterverarbeitet. Und mit dem gastronomischen Angebot verhält es sich ein wie mit dem Angebot im Fernsehen: es gibt zwar unglaublich viel Auswahl, aber das meiste ist halt einfach Mist. Deshalb wird bei uns fast immer selber gekocht. Und auch wenn wir draußen unterwegs sind, oder in der Arbeit , findet man fast immer etwas selber gekochtes/gebackenes in der Tasche.

Das vegane Bananenbrot backe ich oft. Es ist superschnell gemacht, gelingsicher und eine prima Möglichkeit, um Bananen zu verwerten, die schon mehr braun als gelb sind. Und man kann es toll variieren und den Küchenschrank damit aufräumen. Ich gebe gerne Zimt rein und Trockenfrüchte, die so rumliegen. Oder eine Hand Studentenfutter. Oder Schokoladenstückchen, das ist dann die Luxusversion. Das Bananenbrot hat das letzte Mal eine Woche in meinem Rucksack verbracht, bis das letzte Stückchen verputzt war. Ganz dekadent mag ichs noch mit Erdnussbutter drauf. Aber dann ersetzt es eine ganze Mahlzeit :-)

Bananenbrot_vegan

12 von 12 – Januar 2015

12 Bilder vom 12ten eines Monats:

IMG_6622Das endgültige OK hole ich mir morgen vom Lieblings-Doc. Präventiv habe ich schon mal beschlossen: Back on track!

IMG_6641Federvieh an der Isar.

IMG_6624Ganz schön viel Wasser, das da unterwegs ist.

IMG_6623Yummy! Die Obstschale geplündert.

IMG_6626Zehn Fussminuten vom Viktualienmarkt weg zu wohnen ist für mich ein Luxus, an dem ich mich jedes mal aufs Neue erfreue. Auch nach fast 20 Jahren noch.

IMG_6637Beim Exoten-Müller fündig geworden. Schau mer mal, wie sich die Kiwano im Joghurt macht.

IMG_6636Oje… die Götterspeise ist mein Verhängnis! Die Damen könnten sich langsam wenigstens mal an einem Paar Laufschuhe beteiligen. Als Ausgleich sozusagen.

IMG_6659A propos Laufschuhe… die vier Hübschen sind frisch aus dem Karton geschlüpft und wollen in den nächsten Tagen ausprobiert werden.

IMG_6638Und noch ein Packerl :-) Fast schon Weihnachten heute… Die Thera-Bänder sind eins nach dem anderen in die ewigen Jagdgründe eingegangen. Ich freu mich auf die Powerbands und bin gespannt.

IMG_6639Eigentlich mag ich ja losen Tee. Aber für die fünf Tage Pitztal nehme ich gerne auch die bequeme Beutelvariante.

IMG_6646Herr Richtig und ich brauchen jetzt wirklich mal eine neue Küche und sondieren die Lage beim Möbel-Schweden.

IMG_6645Der Tag endet mit einem wahnsinnig schönen Sonnenuntergang.

Und wie war euer Tag?

Es gibt viel zu tun...

Buchtipp: Landmark Notes

Für Besucher der Bayernmetropole ein Muss, aber auch für Münchner ist hier bestimmt die eine oder andere Entdeckung dabei.

Das liebevoll gestaltete Buch aus der designchen-Redaktion ist Stadtführer und Notizbuch in einem. Die vielen tollen Bilder machen Lust, sofort loszuziehen und auf Entdeckungsreise zu gehen. Und zu entdecken gibt es Einiges. Auch einiges Neues, selbst für einen München-Homie. Besonders nett finde ich die Details wie die handbestempelten Tütchen für Visitenkarten oder ähnliches, sowie die Postkarten mit Motiven aus dem Buch.

Ich denke, ich werde Landmark Notes zum Anlass nehmen, mal wieder durch die „fremden“ Viertel wie Haidhausen und Schwabing zu ziehen…

Es gibt viel zu tun...
Es gibt viel zu tun…