zu Fuss

Operation FussW – Kampf an allen Fronten

Seit dem Knöchelbruch im April 2014 ist der Wurm drin. Irgendwas ist immer und läuft bei meinen sportlichen Plänen und Ambitionen quer. Der Knöchelbruch – ja, das war wenigstens was! Ursache klar, Wirkung auch, klare Diagnose, klare Aussage des Lieblings-Docs und klare Aussichten auch für mich. Klar, 12 Wochen mag niemand pausieren. Und auch das Aufbautraining nach der langen Ruhigstellung war langwierig. Aber das lange Tal der Tränen, das darauf folgte, das war das Allerschlimmste.

Der kaputte Fuss hatte sich dank fleissigem Training erstmal gut gemacht. Aber kaum wiegte ich mich in Sicherheit, gings los mit den Zickereien. Die Wade wollte plötzlich so gar nicht mehr. Der Angriff kam unerwartet und dafür richtig heftig. Ein gemütliches Läufchen an der Isar und auf einmal ZACK! Ein stechender Schmerz und nichts ging mehr. Wie ein geprügelter Hund bin ich heimgehumpelt. Dass dieser schmerzhafte Zwischenfall genau auf dem Scheitelpunkt der 10km-Runde passiert ist, ist nur das Sahnetüpfelchen gewesen. Geregnet hats ja auch noch… grrr…. Darauf folgte ein lustiges Wechselspiel zwischen Pause (braver Patient!!!), schmerzfreier Phase, zaghaften Laufversuche, erneuten Wadenschmerzen etc… Muskuläre Dysbalance hat es geheißen. Also Physiotherapie, Training und das ganze von Vorne. Nach vier Monaten hatte der Spuk ein Ende, die Wade gab Ruh‘ und ich ging motiviert wieder ans Werk.

Nach der Skitourensaison kam das Metall aus dem Fuss. Wieder ein paar Wochen Ruhe geben, vorsichtiger Neuanfang, braves Auftrainieren. Die Wade lohnte mir meine Bemühungen nicht und machte prompt wieder Theater. Zum Glück bin ich mit einem Orthopäden gesegnet, der wirklich Verständnis für Sportler hat und auch nicht so schnell aufgeben mag. Die Wade wurde außer mit Physiotherapie nun auch mit Strom gepiesackt. Nach weiteren nervigen Wochen, die ich sehnsüchtig auf meine Laufschuhe gestarrt hatte, schien die Sache ausgestanden zu sein. Und wieder startete ich ganz brav mit klitzekleinen 5km-Runden, erhöhte die Umfänge ganz sparsam und blieb erstmal in wohlfeilem Invaliden-Thempo. Aber  hey – besser langsam laufen, als gar nicht! Denn von „gar nicht“ hatte ich echt genug.

„Naja, so gut ist der Fuss auch nicht mehr.“ – Orthopädenhumor

Eines schönen Sommerabends gab es einen wundervollen Feierabendlauf auf den Schwarzenberg. Der Föhnsturm versprach einen Mega-Sonneuntergang von diesem Aussichtsgipfelchen. Der Sonennuntergang war dann auch genau so toll wie erwartet. Eher unerwartet kam aber ein grandioses Unwetter über den Wendelstein geschwappt. Da hieß es dann Gas geben und so bin ich in recht flottem Tempo die 400HM den Berg runtergaloppiert, das heftige Gewitter an den Fersen. Kurz vor dem Parkplatz schlug dann der Blitz ein. Und zwar genau ins rechte (eigentlich nicht kaputte) Sprunggelenk. In diesem Moment dachte ich mir gar nichts dramatisches dabei. Und doch sollte das der Auftakt sein für weitere vier Monate Schmerzen und Laufpause.

Humpelnd gings zum Lieblings-Doc, der beherzt zum linken Fuss griff. Nein, nein,…Der „gute“ Fuss ist es, der schmerzt. Kommentar vom Weißkittel nach kurzer Betrachtung: „Naja, so gut ist der auch nicht mehr!“. Dankeschön! Also was tun? Physiotherapie, Laufpause, Entzündungshemmer,… alles wirkunsglos. Röntgen ohne Befund. Vielleicht mal ein MRT? Ab in die Röhre also. Der Radiologe fand ein wirklich ansehliches Potpourri an Altschäden, aber keine wirkliche Ursache für die Schmerzen (immerhin bin ich nun stolze Besitzerin von zwei Bänderrissen, die mir bis dato nicht bekannt waren).

Mann, hatte ich die Schnauze voll! Ich suchte mir zusätzlich noch einen Physiotherapeuten, der sich ausführlich mit mir und meinen Füssen beschäftigte. Den bezahle ich zwar aus eigener Tasche, aber mit Jonas Trojer habe ich auch ein echtes Goldstück gefunden, der Mann hat „magic hands“! Vom Doc ließ ich mir eine Kortisonspritze setzen, damit wir das Problem zumindest räumlich eingrenzen konnten. Zum Glück war hier der erste Schuß ein Treffer. Jeden Tag gab es mindestens zwei Blackroll-Einheiten, die Blackroll Mini hatte ich sogar in der Handtasche dabei. Nachdem ich zumindest wieder eine halbe Stunde schmerzfrei laufen konnte, habe ich dem Volker in der laufbar einen Besuch abgestattet und machte eine richtige Bewegungsanalyse. Volker hat einige Schwachpunkte entdeckt und hat mir einen Übungsplan ausgearbeitet, um gezielt Muskeln aufzubauen, und mir aber auch für die nächste Zeit einen stabileren Laufschuh empfohlen.

Dem Tal der Tränen entronnen?

Was nun schlußendlich zum Erfolg geführt hat weiß ich nicht. Die Hände von Jonas? Das rumrollen auf der Blackroll? Viele, viele Yoga-Stunden? Die Laufpause? Das Kortison? Die tens-Therapie? Die Laufanalyse von Volker? Der neue Schuh von Saucony? Ich bin nur so froh, dass es nun anscheinend endlich wieder aufwärts geht!

12 von 12 – Juni 2015

Mannomann… wo ist die Zeit geblieben? Schon der 12. Juni! Das Wetter ist wunderbar warm, deshalb wollen Herr Richtig und ich heute pünktlich Feierabend machen und dann noch eine schnelle Runde auf die Aiplspitz machen. Ich habe von einem Bekannten, der im 2. Weltkrieg in der Gegend Vieh gehütet hat, einen schönen Pfad beschrieben bekommen, den die Viehhirten früher benutzt haben. Dem muss nachgegangen werden.

IMG_8377Bevor es auf den Berg geht, haben wir noch einen Arbeitstag vor uns. In der Früh freue ich mich ersteinmal über die schönen Blumen im Garten.

IMG_8382Hurra! Feierabend! Schnell umziehen und los gehts Richtung Angelalm…

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Flotter Dreier am Feiertag – Aiplspitz, Benzingspitze und Jägerkamp

Fronleichnam und tippitoppi Wetter! Das heißt raus und rauf auf den Berg! Aus meinen Vorschlägen hat sich der Gatte eine  schöne Rundtour in unserer Homezone rausgesucht: von Aurach aus starten wir in den Aurachgraben hinein und gehen in sanfter Steigung auf einem Forstweg bergwärts. Der Weg wir allmählich schmaler und schließlich zu einem schönen Steig, der sich durch den Wald. Über den Schatten sind wir bei den Temperaturen ganz schön dankbar.

Auf ca. 1200m gabelt sich der Weg und wir nehmen die Abzweigung Richtung Aiplspitz. Der Steig wird ein bisschen ausgesetzter und steiler. Schießlich erreichen wir eine Einsattelung, wo der Steig von der Geitauer Alm heraufkommt. Von dort aus gehts leicht ausgesetzt und in leichter Kraxelei den Nordgrat der Aiplspitz hinauf. IMG_8206Nach zwei Stunden erreichen wir den Gipfel der Aiplspitz, 1759m und genießen für einen kurzen Moment die schöne Bergschau. Wir gehen den Grat Richtung Tanzeck hinab und weiter über die Benzingspitze zum Gipfel des Jägerkamp, 1746m. Hier gibts ein schnelles zweites Frühstück , garniert mit einem wunderbaren Blick auf den Schliersee.IMG_8245Wir steigen auf der Schneid entlang Richtung Jägerbauernalm und halten uns in einer Einsattelung rechts Richtung Benzingalm.IMG_8235Von dieser schön gelegenen Alm gehts Richtung Tal. Nach kurzer Zeit treffen wir auf unseren Aufstiegsweg und sind flott wieder in Aurach. Im Gasthof Mairhofer genehmigen wir uns ein leckeres Bauernhofeis und freuen uns auf eine kühle Dusche.

Schee wars!

Auf die Lacherspitz

Mannomann… schon wieder Ende Mai und kaum aufm Berg gewesen. Es wird Zeit, die Arbeiterei wieder so zu organisieren, dass sich das schleunigst ändert.Wir nutzen den Sonntag, um endlich mal wieder die Hausberge unsicher zu machen. Unsere Wahl fällt auf die Lacherspitz, weil wir dorthin direkt vm Frühstückstisch aus starten können. Wir laufen hoch auf die Hochkreuth und lassen Sigl- und Huberhof links liegen. Die letzte BOB, die in Osterhofen ankam hat schon viele Wandere ausgespuckt, die aber alle der Beschilderung Richtung Wendelstein folgen. Wir gehen den Weg weiter Richtung Peterbauernalm und biegen bei dieser bergwärts ab.IMG_8175Bei den Wendelsteinalmen treffen wir auf den Weg, der von der Hochkreuth hochkommt und es ist vorbei mit der Einsamkeit. Bis zur Kesselwand sind wir mit einigen Mitwanderern unterwegs, die aber fast alle Richtung Wendelstein abbiegen. Wir erreichen nach knapp zwei Stunden den Gipfel der Lacherspitz auf 1724m und genießen unsere Gipfelbrotzeit und das schöne Panorama mit der Blaskapelle vom Wendelstein im Hintergrund. Abwärts lassen wirs laufen und sind in ein bisserl mehr als einer Stunde wieder in Osterhofen.

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12 von 12 – März 2015

Es ist wieder Zeit für mein 12 von 12 – 12 Bilder vom 12. März. Dieses Mal gibts eine Urlaubsausgabe, denn wir weilen seit dem 01. März in Südtirol. Los gehts:

Die letzten Tage haben wir im Ultental verbracht. Am Abschiedsmorgen leuchten die Berge nochmal ganz magisch.

 

Frühstückslektüre… ich finde das Buch ganz fantastisch!

 

Die letzten vier Urlaubstage wollen wir mit Freunden in Kastelruth verbringen.

 

Die Mietze vom Unterjochmayer-Hof wartet neben der Haustür auf Streicheleinheiten. Ohne lässt sie niemanden passieren.

 

Bevor wir uns zum Treffpunkt Brixen aufmachen, kaufen wir bei Oma Emma noch frische Bauernhofeier.

 

Im AdlerCafé in Brixen treffen wir uns mit unseren Freunden. Bevor wir ein bisschen in dieser wundervollen Stadt bummeln, gibts Kaffee.

 

Oh Schreck! Unser bisher so braver, treuer Caddy springt nicht mehr an! Sogar die Starthilfe verweigert er. Also wird in Brixen noch eine neue Batterie fällig, was den Tag ein bisschen trübt.

 

Hurra! Endlich auf dem Marmsol-Hof angekommen!

 

Nach den Widrigkeiten mit unserem Auto beziehen wir unsere Ferienwohnung in St. Valentin. Das ist der Ausblick aus unserem Schlafzimmer.

 

Von diesen schönen Schlafzimmern gibts zwei.

 

Und auch das Badezimmer gibts doppelt.

 

Von der schönen Wohnküche aus blicken wir direkt auf den Schlern… wunderbar! Wir feuen uns auf vier schöne Tage.

 

Und wie war euer Tag?