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12 von 12 – Januar 2015

12 Bilder vom 12ten eines Monats:

IMG_6622Das endgültige OK hole ich mir morgen vom Lieblings-Doc. Präventiv habe ich schon mal beschlossen: Back on track!

IMG_6641Federvieh an der Isar.

IMG_6624Ganz schön viel Wasser, das da unterwegs ist.

IMG_6623Yummy! Die Obstschale geplündert.

IMG_6626Zehn Fussminuten vom Viktualienmarkt weg zu wohnen ist für mich ein Luxus, an dem ich mich jedes mal aufs Neue erfreue. Auch nach fast 20 Jahren noch.

IMG_6637Beim Exoten-Müller fündig geworden. Schau mer mal, wie sich die Kiwano im Joghurt macht.

IMG_6636Oje… die Götterspeise ist mein Verhängnis! Die Damen könnten sich langsam wenigstens mal an einem Paar Laufschuhe beteiligen. Als Ausgleich sozusagen.

IMG_6659A propos Laufschuhe… die vier Hübschen sind frisch aus dem Karton geschlüpft und wollen in den nächsten Tagen ausprobiert werden.

IMG_6638Und noch ein Packerl :-) Fast schon Weihnachten heute… Die Thera-Bänder sind eins nach dem anderen in die ewigen Jagdgründe eingegangen. Ich freu mich auf die Powerbands und bin gespannt.

IMG_6639Eigentlich mag ich ja losen Tee. Aber für die fünf Tage Pitztal nehme ich gerne auch die bequeme Beutelvariante.

IMG_6646Herr Richtig und ich brauchen jetzt wirklich mal eine neue Küche und sondieren die Lage beim Möbel-Schweden.

IMG_6645Der Tag endet mit einem wahnsinnig schönen Sonnenuntergang.

Und wie war euer Tag?

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Tschüß 2014! Vermissen werde ich Dich nicht.

Puh… Schon wieder ist ein Jahr rum. Wahnsinn, wie schnell es vergangen ist. Ich bin ganz ehrlich recht froh drum, 2014 war eins der beschisseneren Jahre. Eigentlich führt es die Rangliste zusammen mit 2013 sogar an. Warum? Gesundheitlich waren 2013 und 2014 mal echte Nullnummern, es war wie verhext, ich habe wirklich alles angezogen.
Von Juli 2013 bis Mai 2014 habe ich es auf sieben Vollnarkosen gebracht und Medikamente mit wirklich krassen Nebenwirkungen schlucken müssen. Der Außenknöchelbruch im April war wirklich noch das Lustigste und wurde immerhin mit einem Hubschrauberflug nach Cortina d’Ampezzo belohnt.
Und trotzdem gab es viele schöne Momente, auch im sportlichen Bereich.
Medikamentenbedingt ging es mit meiner Ausdauer kontinuierlich bergab. Ich habe dagegen antrainiert wie ein Vieh und meinen vielen supertollen Ärzten einiges an Bewunderung dafür abgerungen. Ende Januar war dann aber der Tiefpunkt erreicht und ich war froh, wenn ich auf einen Rutsch in unsere Wohnung im vierten Stock gekomme bin. Was für ein Erlebnis, als dann Ende Februar die Hausrunde wieder schaffbar wurde (20 Minuten (!) langsamer als normal). Geile Sache! Und Ende März „Operation Kaiserschmarrn“. Fünf Tourentage mit Herrn Richtig und zwei sehr guten Freunden in den Dolomiten. Die erste Skitour nach diesem ganzen Sch… auf den Sextner Stein, wo ich oben mit Blick auf die Drei Zinnen geheult habe vor Glück, und in den folgenden Tagen einige der schönsten Tourenmomente ever gehabt habe.
Der Knöchel hat mir dann einen einen Strich durch die hochfliegenden Pläne für den einen oder anderen Ski-4000er gemacht und mich für drei Monate ausdauersport-mäßig komplett ausgeknockt. Was aber ging, war Krafttraining, dass ich in dieser Zeit richtig lieben gelernt habe (und die Liebe hält noch an). Oder ich bin auf Krücken 10mal am Tag vom vierten Stock in den Keller und wieder hoch. Hach… Ich hatte pünktlich zur Bikinisaison einen Traumtrizeps! Und Bikini war diesen Sommer wirklich angesagt, denn mit Ende 30 bin ich zur Wassersportlerin geworden und dem Stand-up Paddling verfallen.
Insgesamt habe ich in diesem Jahr, das heute zu Ende geht, sehr viel über mich und meinen Körper gelernt. Mir wäre es zwar lieber gewesen, wenn ich es nicht mit der Brechstange bekommen hätte, aber auch hier versuche ich, das Positive zu sehen:
ich bin geduldiger geworden (und Geduld gehört wahrlich nicht zu meinen hervorstechenden Charaktereigenschaften).
Ich habe zum Yoga zurückgefunden (Plan für 2015: Yoga aufm SUP!).
Ich schätze jeden Tag und vor allem jeden Tag, den ich draußen verbringen kann, noch um einiges mehr als früher.
Und gaaanz wichtig: als es hart auf hart kam, habe ich gemerkt, wieviele tolle Menschen ich kenne. Die verrückte Riege wird angeführt von Herrn Richtig, der sich unsere ersten zwei Ehejahre bestimmt anders vorgestellt hat, und umfasst ein ganzes Rudel lieber Menschen, die alle etwas ganz Wichtiges können: einfach nur da sein, wenn man sie braucht.
2015 bringt hoffentlich weniger Komplikationen. Ich wünsche mir (außer Gesundheit natürlich) viele hohe Berge, viele Laufkilometer, fluffigen Powder bis Ende März und noch mehr vertikale Klettermeter. Schau mer mal, was das Neue Jahr so zu bieten hat. Jetzt bin ich erstmal froh, dass es zusammen mit den Herzensmenschen eingeläutet wird.

Euch ein gesundes und glückliches Neues Jahr mit lauter lieben Menschen und run while you can!

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saucoony xodus 5.0 gtx

Der Winter kann kommen – Saucony Xodus 5.0 GTX

Ein bisschen langweilig kommt er daher, der Neue. Sonst habe ich ja ein Faible für etwas farbenfrohere Laufschuhe. Aber am Abend vor der Abreise nach Südtirol mussten Nägel mit Köpfen gemacht werden und ein Schuh für den Winter musste her. Die Webcam der Seiser Alm zeigte recht viele weiße Flächen und der Wetterbericht versprach einen Temperaturverlauf, der für Eis und Matsch sorgen würde. Bisher hatte ich noch keinen Schuh mit Membran. Nach den Läufen im Schnee letzte Woche fand ich die Vorstellung, nicht nach 20 Metern schon nasse Füsse zu haben, aber ganz attraktiv. Da der Schuhkauf am Freitag Abend recht schnell von statten gehen musste, gings zum ersten Mal in Sachen Laufschuhe zum Sporthaus des Südens und ich muss sagen: tippitoppi Beratung und gute Auswahl.
Die Auswahlkriterien waren klar: Membran, griffige Sohle und möglichst geringe Sprengung. Als der nette Verkäufer mir dann den Xodus zum probieren hinstellte, bin ich erstmal erschrocken. Der Schuh wirkt auf den ersten Blick recht klobig und schaut schwer und vor allem schwerfällig aus. Aber was die Passform betrifft, kann ich mich auf den Hersteller aus Massachusetts verlassen… rein und sitzt.
Der erste Eindruck von Schwerfälligkeit bestätigte sich weder beim Probelaufen im Laden, noch bei den ersten Runden auf der Seiser Alm. Dort war bis auf Fels und Geröll alles geboten: Waldwege und Steige (die auch recht matschig), Wiesen und Asphalt, Schotter und Wurzeltrails und als Zugabe auch Schnee und Eis.
Der Xodus gräbt sich im weichen Gelände schön ein, ohne zu bremsen und greift auch bei Schnee unglaublich gut. Auch auf den kurzen Asphalt-Passagen läuft er sich angenehm.
Der Schuh ist trotz der geringen Sprengung von 4mm recht hoch gebaut. Da hatte ich etwas Bedenken, wie er sich auf unebenem Untergrund verhält. Aber auch diese Bedenken waren grundlos. Nix instabil oder wackelig, der Schuh geht über alles drüber, als ob nichts wäre.
Und das Wichtigste: die Füsse blieben trotz winterlicher Temperaturen schön warm und trocken.
Der Xodus und ich werden gute Freunde werden. Ich freu mich schon aufs Wochenende, wenn es auf die Hausstrecke geht.