Bodenschneid_131611_berghungrig

Auf einsamem Pfad auf die Bodenschneid

Mitte November, in München ist das Wetter wie so oft im November: grau und diesig. Aber der Wetterbericht verspricht Sonne weiter oben und so machen wir uns auf den Weg Richtung Rottach-Egern. Am Parkplatz bei der Mautstelle geht es los. Wir folgen kurz der Beschilderung, biegen aber nach ein paar Metern auf einen alten Pfad ab, der kaum zu sehen ist und ungefähr dem Bodenalmgraben folgt. Durch den verschneiten Wald geht es in vielen Kehren über Wurzeln und Steine mäßig steil den Berg hinauf. Schon lange ist hier niemand mehr gelaufen, wir sind ganz allein im Nebel. Fast direkt an der Bodenalm kommen wir aus dem Wald heraus uns stehen im gleißenden Sonnenlicht. An der Bodenalm machen wir ein kleines Päuschen in der Sonne und nehmen dann die verschneite Direttissima auf die Bodenschneid. Unter dem Gipfelkreuz genießen wir lange und ausgiebig den Sonnenschein, bevor wir uns auf dem normalen Wanderweg wieder auf den Weg in den Nebel machen.

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