Sonntags-Sammelsurium 15. Januar 2017

Schlaf ist ein höchst karrierefördernder Zustand“ sagt Schlafexperte Hans-Günter Weeß  (gefunden bei editionf.com). Und hat meiner Meinung nach vollkommen Recht. Der Trend, sich gegenseitig zu übertrumpfen, wer am wenigsten Schlaf braucht, sorgt bei mir zumindest mal für Irritationen. Welchen Stellenwert hat Schlaf bei euch?

Ich habs schon überall geposted, aber es ist auch wirklich zu schön… ein grandioses Video einer Skitour bei Vollmond. Das Video wurde von servus.tv für Bergwelten produziert. Zurücklehnen und 50 Minuten lang genießen. Und beim nächsten Vollmond selber losziehen.

Wieder ein Video, wieder Natur, aber leider gar nicht so beruhigend wie das eben genannte – „A Plastic Ocean“ kommt in die Kinos und wird schon hoch gehandelt. Ich finde schon den Trailer sehr beklemmend und hoffe, ich kann diesen Film mit einem Screening in der Arbeit möglichst vielen Leuten zu zeigen.

Wir haben vorhin die Nachricht der Gemeinde bekommen, dass wir bis auf weiteres unser Leitungswasser abkochen müssen. Da merkt man ersteinmal, wie toll es ist, ständig Zugriff auf superreines Trinkwasser zu haben. Die Wasserqualität in Deutschland ist fast überall exzellent. Deshalb ist es so unbegreiflich, warum Leitungswasser einen so niedrigen Stellenwert in der Gastronomie hat.

Kennt ihr Carob? Carobpulver wird aus der Frucht des Johannisbrotbaums gewonnen, aus der Johannisbrotschote. Es erinnert an Kakao, enthält aber keine anregenden Stoffe, ist fettarm, ballaststoffreich und weniger bitter als Kakao. Überall, wo in Rezepten Kakao verwendet wird, kann man problemlos Carob verwenden. Ich finde, dass Carob malzig schmeckt und mag das Pulver sehr gern. Deshalb habe ich mich auch gefreut, als ich ein Rezept für Carob-Bananenbrot gefunden habe. Ich kann es gar nicht abwarten, das Rezept von nirvanacakery.com auszuprobieren.

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche, bleibt gesund!

Sonntags-Sammelsurium 08. Januar 2017

Tadaaaaaa… der Schnee ist endlich da! Zu blöd nur, dass ich mir mal wieder irgendeine Seuche eingefangen habe und so gar nix von der weißen Pracht habe. Gar nix stimmt nicht so richtig, schließlich schaut die Winterlandschaft auch mit verstopfter Nase toll aus.

Meine liebste Aleternative zu Sport ist Kochen. Oder Backen. Hauptsache Küche. Und bei Springlane habe ich 20 tolle Rezepte für die winterliche Salatschüssel gefunden. Ist ja schließlich auch gesund, wa?

Als Küchen-Nerd bin ich über den Ernährungsreport, den Forsa zusammengestellt hat, zwar nicht verwundert, aber doch leicht entsetzt. Ich kann Fertiggerichten nichts abgewinnen. Und obwohl ich wirklich sehr viel arbeite und weit von einer 40-Stunden-Woche entfernt bin, schaffe ich es doch, mich ohne diesen Mist zu ernähren.

Ich teile vielmehr die Einstellung von Vincent Klink, der mit einem Interview wieder einmal einen sauberen Shitstorm hervorgerufen hat. Vorweg: ich fühle mit jedem, der eine Nahrunsgmittelunverträglichkeit oder Allergie hat. Und mein Berufsethos verbietet mir absolut, so etwas zu ignorieren. Aber die Kacke, die ich mir von Gästen manchmal anhören darf und dann umsetzen soll, entbehrt so oft jeder Grundlage, dass es mich sauwütend macht. Echt jetzt… man behandelt eine Krankheit nicht wie ein schickes Accessoire! Jedem Pseudoallergiker wünsche ich mal eine richtige Allergie an den Hals, damit er es lernt.

Beim Hochtouren gehen stellen sich ganz andere Anforderungen an das Kameraequipment, als im Flachland. Ein gutes Video von Stephan Wiesner, welche Ausrüstung empfehlenswert ist, findet man auf youtube.

Schaut ihr ab und an TEDex Lessons? Ich mag diese Videos, die fast immer toll gemacht sind, sehr gerne. Wer noch Motivation benötigt, mehr Wasser pro Tag zu trinken, der wird hier fündig: What would happen if you did not trink water?

Euch einen guten Start in die neue Woche und bleibt gesund!

Sonntags-Sammelsurium 02.Oktober 2016

Zwei wunderschöne Wochen in Norwegen mit Freunden liegen hinter mir. Endlich einmal wieder einfach nur das getan, auf was ich Lust hatte. Die lange Reise mit dem Auto haben wir auch mit Anstand hinter uns gebracht. Und bei einer 24 Stunden dauernden Reise kann man auch mal wieder im Netz schmökern.

Passend zum letzten Wiesn-Wochenende und zu den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit geht das SZ-Magazin der Frage nach, warum die Forschung noch kein Mittel gegen Kater gefunden hat. Lustig und spannend! Prost!

Jeder macht mal Fehler. Aber warum fällt es uns oft so schwer, uns selber Fehler zuzugestehen, während wir das bei andern oft besser können? „Don’t beat yourself up!“ geht dem auf den Grund.

Mit Murmeltieren kriegt man mich immer! Ich liebe diese pelzigen Gesellen. Schade, dass ich diese Jahr gar keins zu Gesicht bekommen habe. Vielleicht sollte ich mal wieder Richtung Schweiz und mit dem Murmeltierflüsterer auf Tour gehen.

So widerstehst Du der Versuchung von Chips & Co.“ verspricht die WELTkompakt. Aber will ich überhaupt widerstehen? Dass Knabberzeugs nicht gesund ist, ist mir absolut klar, aber manchmal (gerade im Urlaub) ess ich das ganz gerne. Könnt ihr damit aufhören? Oder fangt ihr gar nicht erst damit an?

Ich erlebe Urlaubsziele gerne kulinarisch. Wo ich auch bin, kein Supermarkt ist vor mir sicher und wird ganz genau inspiziert. Zu toppen sind Supermärkte nur von Bauernmärkten oder Läden, wo man Produkte aus der jweiligen Region einkaufen kann. Der sympathische Weltreisende Thomas Guthmann hat da einen heißen Tip für Osttirol, den Bauernladen in Virgen. Kaum da, steht schon das nächste Reiseziel :-)

Zimt uns Ingwer kann bei mir über alles drüber. Und Kurkuma ist auf dem besten Wege, das dritte Lieblingsgewürz zu werden. In München rollt jedes Jahr zum Wiesnende die erste große Erkältungswelle durch die Stadt. Da kann eine Goldene Milch mit viel Kurkuma zumindest nicht schaden. „Erkältung adé!“ meint Kathrin von einbisschenvegan.de

Wer Norwegen mag und in Bildern schwelgen möchte, sollte bei aurlandsphotography.com vorbeischauen. Wunderschöne Bilder und wir haben tolle Tipps von denen bekommen.

Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche, bleibt gesund!

Am Gipfelgrat der Weißkugel

Schöne Aussichten auf der Schönen Aussicht

Zeit ist es mal wieder geworden für eine Hochtour! Krankheits- und verletzungsbedingt hatten Herr Richtig und ich schon lange keine Gelegeheit mehr, unserem liebsten Bergsport nachzugehen. Da kam die Gelegenheit grade richtig, uns mit Niels aka @reef2ridge und Xaver, dem Sockenhund im Schnalstal zu treffen und die Weißkugel ins Visier zu nehmen. Niels war so nett, die Reservierung auf der Bella Vista, der Schönen Aussicht zu managen und so verabredeten wir uns zu einem Twitter-Blind-Date in Kurzras. Xaver war mit uns vor zwei Jahren im Martell- und Ultental und hatte sich als Hochtourenpartner schoneinmal bewährt.

Xaver, der Sockenhund ist mit von der Partie!
Xaver, der Sockenhund ist mir von der Partie!

Nach dem Aufstieg auf die toll gelegene Hütte auf 2.845m wurden wir von Jasmin und ihrem Team aufs allerherzlichste begrüßt und durften unser schnuckeliges 3-Bett-Zimmer beziehen. Am Abend erfuhren wir dann, warum die Hütte überall so für das Essen gelobt wird. Ein perfekt gekochtes 4-Gang-Menü wurde uns serviert, das keine Wünsche offen ließ. So gestärkt fassten wir den Entschluß, gleich am nächsten Tag die Weißkugel zu besteigen. Auch weil der Wetterbericht für diesen Tag am meisten hergab.

Um halb fünf gab es ein Bergsteigerfrühstück für uns, und wir machten uns auf den Weg zum dritthöchsten Gipfel Österreichs. Die erste Viertelstunde waren wir froh über die Lichtkegel unserer Stirnlampen, dann brach aber schon bald die Dämmerung herein. Der Weg wandt sich mit angenehmer Steigung Richtung Grat und ganz im Flow passierte uns gleich das Malheur und wir bogen falsch ab. Da standen wir am Teufelsjoch vor dem Teufelsegg, also ein Jöchl zu früh! 150m wieder absteigen und uns hinter den anderen Seilschaften einreihen, oder das Teufelsegg als Gipfel mitnehmen und überschreiten, in der Hoffnung, dass das gut machbar ist? Wir wählten die konservative Variante und stiegen wieder ab, ein Verhauer pro Tag muss reichen.

An der richtigen Scharte angekommen erwartete uns eine wundervolle Gratkraxelei auf dem Weg zum Steinschlagjoch und Hintereisferner, wo wir anseilten. Auf Steigeisen konnten wir auf Grund der Temperaturen ersteinmal verzichten und stapften auf das Hintereisjoch zwischen Innerer Quellspitze und Weißkugel zu. Im Schatten wurde der Untergrund deutlich eisiger, endlich kamen die Steigeisen zum Einsatz. Immer steiler ging es bergauf, immer dünner wurde die Luft. Und wie schön war der Moment, als wir alle am Gipfelgrat standen und nur noch die letzten paar Felsmeter und vom dritthöchsten Gipfel Österreichs (3.735m) trennten! Wir machten eine ausgiebige Mittagspause und genossen die wunderbare Aussicht, bevor es wieder über Schnee und Eis Richtung Schöne Aussicht ging. Das 4-Gänge-Menü hatten wir uns mit dieser 10-Stunden-Tour wirklich verdient!

Der Wetterbericht für den nächsten Tag war eher durchwachsen. Eine kurze Tour über den Hochjochferner zum Fineiljoch und von dort aus über einen Grat zur Grawand (3.250m) war ein guter Plan. Ganz im Gegensatz zu der fast unberührten Bergwelt um die Weißkugel bot sich hier ein ganz anderes Bild. Wir stapften zwischen den Liftmasten Richtung Joch und waren entsetzt, wieviel Müll auf einer Skipiste liegen bleibt. Der obere Bereich des Gletschers ist mit einer Plane abgedeckt. Wir wichen über den Fels aus, um diese nicht mit den Steigeisen zu beschädigen.Vom Grat aus hatten wir tolle Ausblicke ins Schnalstal hinunter und gelangten schnell auf den Gipfel der Grawand. Von dort sind es nur noch ein paar Meter bis zur Bergstation auf 3.212m mit der anscheinend höchstgelegenen Hotelbar der Alpen. Die vorhandene Infrastruktur nutzen wir für eine Kaffeepause, bevor wir noch schnell auf die Graue Wand gingen und dann wieder zur Bella Vista zurückkehrten.

Der letzte Abend auf der Hütte wurden gebührend gefeiert, für den Abstiegstag war Ausschlafen geplant. Wir verabschiedeten uns von Jasmin und ihren netten Kollegen und genossen die schönen Ausblicke beim Abstieg. Unten hieß es Abschied nehmen von Niels, der ein ganz wunderbarer Seilschaftspartner war. Er und Xaver hatten noch nicht genug und machtren sich nach einem letzten gemeinsamen Kaffee an den Aufstieg zur Similaunhütte.

Blick beim Abstieg
Blick beim Abstieg

Herr Richtig und ich waren hatten noch eine Verabredung im Martelltal, aber noch Zeit bis dahin. Diese verbrachten wir mit einem erholsamen Spaziergang um den Vernagtstausee. Vom Hunger geplagt fuhren wir nach Karthaus und kehrten in die Goldene Rose ein, dem Mutterhaus der Schönen Aussicht. Auf Empfehlung des Chefs futterten wir uns durch verschiedene Knödelvariationen und besichtigten danach das romantische Bergdorf. Die Gastfreundschaft von Paul Grüner und seinen Mitarbeitern, ob auf dem Berg oder im Tal, und die Qualität der Küche werden uns noch lange in Erinnerung bleiben. Und während Niels tags darauf mit Xaver den Similaun bestiegen hat (Congratulation!!!), sind wir der Meinung, dass der Similaun ein ganz hervorragender Skiberg ist und kommen im Winter ganz sicher wieder!

Der Vernagtstausee lädt zum Verweilen ein
Der Vernagtstausee lädt zum Verweilen ein

Sonntags-Sammelsurium 28. August 2016

Rick van Beek hat eine schwerbehinderte Tochter. Jedes Wochenende nimmt er sie mit zum Triathlon. Beim Schwimmen zieht er sie in einem Schlauchboot hinter sich her, beim Radfahren und beim Laufen sitzt sie in einem Anhänger, den er mit dem Radl zieht oder beim Laufen vor sich her schiebt. Ein Wahnsinns-Team und ein toller Vater!

Christina aka Rennschnecke hat einen Rennbericht der anderen Art geschrieben. Zwar schon ein bisserl her, aber mir kam er erst jetzt unter und ich bin schockiert! Was gibt es nur für bösartige Menschen? Und warum bekommen sie ihren eigenen Arsch nicht bewegt und zeigen nur mit dem Finger auf andere? Boah… ich bin stinksauer! Hut ab, wie Christina damit umgeht. Aber sie ist ja auch eine richtige Sportlerin!

Jeder von uns hat schon einmal schlimme Erfahrungen gemacht. Wenn es möglich wäre, diese zu löschen, würdet ihr es tun? Und wärt ihr dann noch dieselbe Person? Interessanter Artikel von Lauren Gravitz – „My spotless mind“

Geht es euch auch so? Ich kann die Nummer meiner Schulfreundin aus der ersten Klasse noch auswendig, aber muss bei der Telefonnummer meines Ehemanns regelmäßig überlegen (Sorry Schatz!). Liegt das am Alter oder daran, dass wir uns nichts mehr merken müssen, weil wir alles irgendwo hinspeichern? Lang aber lesenswert: „Head in the cloud“

Hier ist etwas für alle Klugscheißer, Barflies und Anis-Liebhaber: habt ihr euch auch schon einmal gefragt, warum Anisschnaps trüb wird, wenn man Wasser dazu gießt? Hier die langersehnte Antwort. Jamas!

Auf Grund meiner Krankheitsgeschichte komme ich als Organspender wohl nicht mehr in Frage. Also habe ich angefangen, mich mit dem Thema Körperspende zu beschäftigen. Ein grandioser Artikel zu dem Thema erschien bei National Geographic: „The secret lives of cadavers“ Was meint ihr zu diesem Thema? Habt ihr schonmal darüber nachgedacht?

2016 war ein gutes Gartenjahr. Vor allem der Mangold wächst wie verrückt bei uns und ich bin über jedes Mangold-Rezept froh. Das hier hört sich sehr lecker an und ist dazu noch bürotauglich.

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche, bleibt gesund!